Die Weihnachtszeit hat natürlich etwas absolut gemütliches an sich, und viele Familien erliegen in dieser Zeit, in der die meisten Berufstätigen auch einfach mal frei oder Urlaub haben, dieser Gemütlichkeit. Im Haus duftet es nach selbst gebackenen Plätzchen und frischem Kaffee, während es draußen eisig kalt ist – natürlich genießt man diese friedvolle, gemütliche Zeit zu Hause auf dem Sofa, mit einem Buch in der Hand oder bei einem lustigen Gesellschaftsspiel mit den Kindern.
Aber der Heilige Abend ist immer noch etwas Besonderes und das sollte man seinen Kindern auch vorleben. An diesem Tag sollte man die gemütlichen Kuschelklamotten einfach mal im Schrank lassen und sich ein wenig stylen. Mit einem einfachen Rock und einer Bluse dazu oder mit einem hübschen Hosenanzug und Hochsteckfrisuren lässt sich schon eine ganze Menge tun, um den höchsten Feiertag im Jahr mit Stil zu feiern. Männer müssen sich natürlich nicht in den Smoking quetschen, aber eine feierliche Stoffhose und ein farblich passender Pullover reichen schon aus, um sich gut gestylt an der festlichen Tafel zu versammeln.
Das Weihnachtsfest ist das höchste, christliche Fest und gleichgültig was manche Menschen sagen: niemand mag an Weihnachten gerne alleine sein, jeder möchte diese gemütliche und besinnliche Zeit mit den Menschen verbringen, die man liebt, denen man sich nahe fühlt. Und Weihnachten kostet Geld – eine unbestrittene Tatsache. Die Durchschnittsfamilie mit zwei Kindern und je einem Großelternpaar hat in der Regel Ausgaben für Weihnachtsgeschenke von durchschnittlich 500 Euro. Hinzu kommt der Weihnachtsbaum. Möglicherweise ein bisschen Weihnachtsdekoration.
Auch das Menü für den Heilig Abend und die Weihnachtsfeiertage fällt überall üppiger und damit kostspieliger aus als an normalen Tagen. Verwandtschaft wird eingeladen – man möchte natürlich ein guter Gastgeber sein. Glücklich sind die Arbeitnehmer dran, die Anspruch auf Weihnachtsgeld haben. Jedoch betrifft das in der heutigen Zeit höchstens noch ein Drittel der Arbeitnehmer. In den meisten Firmen werden den Arbeitnehmern inzwischen auf freiwilliger Basis kleine, finanzielle Aufmerksamkeiten zuteil, die in der Höhe variieren und nur dann ausgezahlt werden, wenn der Arbeitgeber dazu in der Lage ist. Keine Summen als, mit denen man fest rechnen kann.
Deshalb gilt: Geschenke über das Jahr verteilt kaufen – so fallen höhere Beträge weniger auf und verteilen sich besser.
Für Heilig Abend planen die meisten Familien ein ganz besonderes Weihnachtsmenü mit Vorspeise, Hauptgericht und einem Dessert. Auch für die zwei Weihnachtsfeiertage, an welchen man meist Gäste hat, möchte man ein ganz besonderes Menü vorbereiten. Das traditionelle Weihnachtsessen ist ja eigentlich die Weihnachtsgans, die zusammen mit Grünkohl, Rotkohl oder sonstigem Gemüse serviert wird, sowie mit Knödeln.
Man sollte allerdings immer ein wenig auf seine Gäste achten. So muss vielleicht die eine oder andere Frau auf ihre Ernährung in der Stillzeit achten. Stillende Mütter sollten nämlich keine Kohlsorten zu sich nehmen, da diese Blähungen bei den Babys auslösen könnten. Wer eine schwangere Frau zum Weihnachtsmenü eingeladen hat, sollte auch dies mit berücksichtigen. In einigen Desserts ist Alkohol enthalten und dieser ist auch in kleinen Mengen schädlich für das ungeborene Kind.
Am besten setzt man sich vorher zusammen, bedenkt all diese Dinge und stellt dann das Menü zusammen.
Jeder kennt das Problem an Weihnachten: bereits Wochen vorher überschlägt man sich in den Spielzeugabteilungen der Kaufhäuser geradezu, will sich gegenseitig übertreffen mit einem großen Überangebot an Spielsachen. Der Kunde soll konsumieren – natürlich. Das Weihnachtsgeschäft ist die wichtigste Zeit im Einzelhandel.
Wer nach passenden Geschenkideen in Bezug auf Spielzeug sucht, für die Nichte, den Neffen oder die eigenen Kinder, sollte sich bewusst machen, dass Kinder über das Spielen auch etwas lernen sollen. Sie sollen ihre Fantasie bemühen, bauen und kreativ sein.
Natürlich mögen kleine Mädchen Puppen und kleine Jungs mögen Autos – manchmal sogar umgekehrt. Aber letztlich ist es für Kinder auch sehr wichtig, Spielzeug zu bekommen, welches ihnen die Möglichkeit gibt, ein wenig kreativ zu werden. Für die ganz Kleinen bieten sich Bausteine aus Holz an. Hier sollte man darauf achten, dass die verwendeten Farben des Herstellers ungiftig sind und auf Wasserbasis hergestellt sind. Spielzeug sollte aber auch nicht nur ungiftig sein, sondern auch altersgerecht.
Wenn die Geschenke nicht für die eigenen Kinder, sondern für Nichten, Neffen oder die Kinder von guten Freunden gekauft werden, sollte man vielleicht die Eltern fragen, was man schenken könnte. Von vielen Spielsachen gibt es Basissets zu kaufen und das Zubehör muss separat angeschafft werden.
Wenn man Weihnachten mag und vielleicht auch noch ein Bastelfan ist, dann wird man gerade in der Vorweihnachtszeit voll und ganz auf seine Kosten kommen.
Hier kann man die verschiedensten Weihnachtsmotive basteln, malen oder sonst wie kreieren, die man über mehr als vier Wochen am Fenster, an der Wand, vor der Haustür oder wo auch immer verwenden kann.
Auch wenn man gerne vor dem PC sitzt, im Internet surft oder aber auch viel chattet, werden einen die Weihnachtsbilder wieder einholen, denn nicht nur verschiedene Online-Geschäfte werben besonders in dieser Zeit sehr viel mit verschiedenen Weihnachtsangeboten, auch im privaten Bereich tut sich viel. Beispielsweise erhält man plötzlich einen Vorweihnachtsgruß von einem Bekannten, der in die Email Tannenbäume einfügt und Ähnliches.
Auch man selbst kann den eigenen PC weihnachtlich stimmen, hier beispielsweise mit einem Weihnachten Hintergrundbild.
Hier gibt es die verschiedensten Motive, zum Beispiel Weihnachtsmänner, Tannenbäume, Sterne, Weihnachtsschlitten und vieles mehr. Man hat also eine große Auswahl an Möglichkeiten, den eigenen Desktop zu gestalten.
Vor allem aber muss man nicht nur ein Bild wählen, sondern kann sich gleich mehrere Bilder herunterladen, diese werden zumeist kostenlos angeboten, so dass man alle paar Tage das Weihnachtsmotiv ändern kann, vielleicht hat man auch Lust auf eine Bastelstunde mit einem Bildbearbeitungsprogramm, so dass man sich mehrere einzelne Bilder in einem Bild zusammenfasst und dieses dann beispielsweise als Wallpaper nutzt.
Mit einem Computer ist fast alles möglich und auch im Internet ist vieles möglich. Man kann dann mit den vielen Bildern auch Freunden eine Freude machen, indem man ein paar Bilder per Mail weitersendet.
Weihnachten ist für alle Menschen in unseren Breitengraden ein besonderes Fest und an diesen Tagen möchte niemand alleine sein. In Familien werden große Pläne geschmiedet, wer wen an welchem Tag besucht, wer mit wem den Heilig Abend verbringt und welche Menüs aufgetischt werden, um diesem Fest ein besonderes Flair zu verleihen.
Aber was ist mit den Singles, die keine eigene Familie haben? Und noch dramatischer: was ist mit den Singles, die auch keine große Verwandtschaft haben? Was für Familien das wichtigste Fest im Jahr ist, kann für Alleinstehende zum Alptraum werden, denn an Weihnachten einsam zu Hause sitzen, mit dem Wissen, dass sonst jeder Mensch seine Lieben um sich herum versammelt hat, ist natürlich kein schöner Gedanke – gleichgültig wie aktiv man sonst im alltäglichen Leben auch sein mag. Viele Singles schlagen sich gerade in der Weihnachtszeit mit schweren Träumen herum und würde man diese Träume deuten, würde man die Angst vor der Einsamkeit an Weihnachten deutlich erkennen.
Wie wäre es mit einer Weihnachtsparty? Familie – das sind nicht nur Eltern, Kinder oder Geschwister. Auch gute Freunde können Familie sein. Man muss sich ja nicht gegenseitig wertvolle Geschenke machen. Aber wenn alle geladenen Gäste etwas Leckeres zum Essen mitbringen und auch einige für gute Getränke sorgen, wird die Weihnachtsparty ein voller Erfolg und niemand muss diesen Abend in Einsamkeit verbringen.
Wer sich an die eigene Kindheit zurück erinnert, wird sicher feststellen, dass es bis vor zehn oder zwanzig Jahren noch üblich war, das eine oder andere Geschenk selbst zu basteln. Heute zieht man es irgendwie vor, einfach schnell etwas zu kaufen, es schön zu verpacken und unter den Baum zu legen. Man schrieb sich früher noch Geburtstagskarten und Weihnachtskarten, während man heute digitale Geburtstagskarten und Weihnachtskarten verschickt.
Vielleicht wäre es eine schöne Idee für das nächste Weihnachtsfest, einfach mal wieder ein Geschenk für ein nahe stehendes Familienmitglied selbst zu basteln? Die Möglichkeiten hierfür sind so vielfältig. Es könnte ein selbst gestrickter Schal sein, oder sogar ein Pullover. Die selbst gestrickten Socken sind wieder entdeckt worden, darüber freut sich jeder! Und wer vielleicht mit seinen Kindern gemeinsam etwas für die Großeltern basteln möchte, sollte sich ein paar schöne Anleitungen für Salzteigfiguren besorgen. Bemalt und mit Lack versiegelt werden sie zu einer schönen Deko an Omas Küchenwand – und zu einer schönen Erinnerung.
Eigentlich möchte doch jeder ein stressfreies Weihnachtsfest genießen dürfen und bezüglich der Geschenke steht der Tag, an dem man alle Einkäufe erledigt haben sollte, ja sogar ein ganzes Jahr im Voraus fest. Immerhin weiß man schon im Juli, dass das nächste Weihnachtsfest am 24. Dezember stattfindet – wie immer eben, Jahr für Jahr. Trotzdem scheint es immer noch Menschen zu geben, bei denen Weihnachten ganz plötzlich und vollkommen ungeplant stattfindet.
Das ist ein Phänomen, das sich übrigens durch die komplette Bevölkerung zieht und man kann es beim besten Willen nicht auf Menschen reduzieren, die beruflich sehr im Stress sind. Es fällt allerdings auf, dass es vorwiegend Männer sind, die am Weihnachtstag noch schnell ein Geschenk für die Liebste besorgen – weibliche Ausnahmen bestätigen die Regel.
Dabei könnte Weihnachten vollkommen ruhig ablaufen, so wie es eigentlich sein sollte. Einfach die Geschenke für die Familie schon lange vorher besorgen und das Fest wird sehr viel ruhiger ablaufen. Viele schlaue Füchse fangen ja bereits im Sommer an, Geschenkideen für die Familie zu notieren und kaufen ihre Geschenke nach und nach wie sie ihnen beim üblichen Shopping begegnen. Perfekt organisiert!
Wir kennen alle die Geschichte von unserem lieben Weihnachtsmann, der am Nordpol lebt, vom Christkind, vom Schlitten des Weihnachtsmannes, der ihn von Elchen gezogen durch die Weihnachtsnacht transportiert. Aber wissen Sie eigentlich auch, warum man die Häuser und Wohnungen mit Tannen schmückt?
Der Aberglaube besagt, dass sich um die Weihnachtszeit gute Kräfte im Haus aufhalten. In Hinblick auf den anstehenden Jahreswechsel vermutete man neues Leben, neue Anfänge sinnbildlich hierfür stehen Fichten- und Tannenzweige. Verliebte sollen sich unter einem Mistelzweig küssen und das beschert ihnen ewige Liebe.
In früheren Zeiten galt es als Gesetz, vom Weihnachtsessen ein wenig übrig zu lassen und sogar ein kleines Geldstück auf den Tisch zu legen – das sollte dafür sorgen, dass man im nächsten Jahr immer etwas zu essen und genügend Geld hatte.
Auch hieß es, dass alles, was man in den Nächten um das Weihnachtsfest herum träumt, im Jahr darauf Wahrheit wird. Es gibt noch zahlreiche weitere Brauchtümer rund um das Weihnachtsfest, die heute leider kaum noch bekannt sind.
Alle Jahre wieder – am 24. Dezember – ist Heilig Abend. Und auch die größten Weihnachtsmuffel können eine gewisse Weihnachtstimmung nicht abstreiten. Und die Vorfreude auf ein paar freie Tage mit der ganzen Familie herrscht fast überall. Viele haben ja zusätzlich noch “zwischen den Jahren” Urlaub und dürfen sogar noch ein paar freie Tage mehr genießen. Und wer ehrlich ist, wird zugeben, dass es kaum eine gemütlichere Zeit im Jahr gibt als diese. Durch die Wohnung oder das Haus ziehen Duftwolken von feinen Weihnachtsmenüs und selbst gebackenen Weihnachtsplätzchen. Und an den Abenden, wenn die Kinder schlafen, sitzt man mit einem heißen Tee oder Glühwein auf dem Sofa und schaut sich die weihnachtlichen Spielfilme an. So richtig abschalten – wer wüsste das nicht zu schätzen und zu genießen?
Für die Kinder ist der heilige Abend natürlich etwas ganz Besonderes, und wahrscheinlich sogar der wichtigste Tag im Jahr. Und Eltern haben kaum mehr Spaß als gerade in diesen Wochen vor Weihnachten sehr clever die Geschenke zu verstecken – wohlwissend, dass die lieben Kleinen stöbern und suchen werden. Die Eltern werden belohnt durch die strahlenden Augen ihrer Kinder, wenn sie endlich das Papier von ihren Geschenken reißen dürfen.
Heilig Abend ist doch immer wieder schön – immer und in jeder Generation.