Die meisten Jugendlichen können es kaum erwarten, bis endlich der 18. Geburtstag näher rückt. Viele können schon vor dem Festtag beginnen, Fahrstunden zu nehmen, doch gefahren darf in der Regel erst nach Erreichen der Volljährigkeit. Schon lange vorher beginnen sich die Jugendlichen für Autos zu interessieren. Sie haben meist große Wünsche, die die Eltern vor Probleme stellen. Auch das Internet wird zu Rate gezogen, um sich über Honda Autos, kleine VW’s oder andere Fahrzeuge zu informieren. Natürlich kann der Traum von einem getunten, sportlichen Fahrzeug nicht immer gleich erfüllt werden. Die Kasse der Eltern lässt, wenn überhaupt, nur ein günstiges Gebrauchtfahrzeug zu.
In vielen Fällen tun sich die Eltern mit den Großeltern zusammen, um dem Nachwuchs einen fahrbaren Untersatz zu besorgen. Oft liegt der Schlüssel zum ersten eigenen Auto dann unter dem Weihnachtsbaum. Die Freude ist umso größer, wenn der Spross nichts davon geahnt hat, dass sein Wunsch tatsächlich in Erfüllung gehen wird. Viele Eltern kaufen auch lieber ein eigenes Auto für Sohn oder Tochter, um das Wohl des eigenen Autos nicht zu gefährden.
Den Jugendlichen sollte bewusst sein, dass ein eigenes Auto auch Unterhalt kostet. Versicherung, Steuer und Spritkosten müssen bezahlt werden, Reparaturen sind immer wieder einmal fällig. Ein ernsthaftes Gespräch schadet hier nie. Wenn die Jugendlichen noch zur Schule gehen, müssen sich die Eltern im Klaren sein, dass das Weihnachtsgeschenk wahrscheinlich auch noch weitere Kosten für sie bedeutet. Erst, wenn eigenes Geld verdient werden kann, können die Kinder die Kosten selbst tragen. In der Ausbildung reicht das Gehalt wohl meistens noch nicht. Trotzdem freuen sich die Kinder über ihre erste, wenn auch teure, Mobilität.
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